Journalisten das Wort im Mund verdreht
Reporter ohne Grenzen setzt sich weltweit für Pressefreiheit und die Rechte von Journalisten ein. Da Reporter ohne Grenzen sich mehrheitlich durch Private finanziert, richtet sich diese Online-Kampagne mit einem Spendenaufruf an die Öffentlichkeit.
Die Möglichkeiten Berichterstattung zu behindern sind mannigfaltig. Sie reichen von der Zensur von Presseerzeugnissen bis hin zur Bedrohung oder Inhaftierung von Journalisten.
Die direkte Einflussnahme durch Regierungen oder andere Interessengruppen auf Nachrichten stehen hingegen im Zentrum dieser Banner:
Eine unabhängige Berichterstattung spielt eine wichtige Rolle im Realitätssinn eines Volkes. Reporter zu Falschmeldungen zu bewegen ist perfid, da dies die öffentliche Wahrnehmung manipuliert und unter gewissen Voraussetzungen ausgesprochen leicht zu bewerkstelligen ist.
Die Absicht der Kampagne war, zu demonstrieren, wie einfach es im Grunde ist, einer Nachricht einen völlig anderen Sinn zu geben. Es braucht nicht einmal etwas ergänzt oder gestrichen zu werden. Die bestehenden Wörter etwas umzustellen genügt um eine Meldung so zu verändern, dass diese nicht mehr den Tatsachen entspricht.
Reporter ohne Grenzen
«Falschmeldungen»
Online-Kampagne
Creative Direction
Daniel Bieri (Idee, Text)
Dieter Boller, Kevin Bloch, Florian Tillmann (Text)
Vincent Schaublin (Grafik)
Pressebericht:
«Kreation des Tages» W&V Deutschland